Wehren ist Wichtig!
Eine überparteiliche Initiative
Wehren ist wichtig, weil wir in unserem Land einen Grundkonsens herstellen müssen, der das Grauen des Holocaust und des Naziterrors, den widerlichen Ungeist, die immer wiederkehrende Verharmlosung und das Aufflammen eines neuen europäischen Rechtsradikalismus nachhaltig verurteilt und weil wir diesen Konsens immer wieder aufs Neue bekräftigen müssen.
Aktuelles: Aus dem Beispiel Ungarn lernen!
Radiofabrik Interview mit
Wolfgang Radlegger
Aufruf zur "Bürgerwehr"
der anderen Art
Es ist mir gleichgültig, welchen Namen Frau Rosenkranz ihren Kindern gibt.
Es ist mir schon nicht mehr so gleichgültig, wer sich bei ihren Sonnwendfeiern tummelt.
Es ist mir überhaupt nicht gleichgültig, welches Gedankengut ihr Mann verbreitet.
Aber am wenigsten gleichgültig ist mir, wenn diese Frau das Leugnen des Holocaust als Recht auf freie Meinungsäußerung verharmlost. Es ist mir widerlich.
Helmut Kohl hat einmal von der Gnade der späten Geburt gesprochen. Ich möchte das so verstehen, dass daraus ein Auftrag erwächst. weiterlesen
Tragen Sie sich hier in die Unterschriftenliste gegen die Wahl von Rosenkranz ein
"Reden ist Richtig - Schweigen ist nichtig!"
Auszug aus der Pressekonferenz vom 13.04.2010:
Barbara Rosenkranz ist unwählbar weil:
- sie eine Kandidatin ist, die zuvor auch Unterstützung von verschiedenen rechtsextremen Gruppierungen erhalten hat, u.a. von der "Nationalen Volkspartei" die Rosenkranz "voll auf NVP-Linie" sieht, dem Publizisten Karl Steinhaus, der sie als "nationale Sozialistin"" bezeichnet und der mittlerweile verbotenen Liste "Die Bunten".
- sie sich nie von den Ansichten ihres Ehemanns distanzierte, der als rechtsextremistischer Aktivist und Herausgeber in Erscheinung getreten ist
- weil sie das Verbotsgesetz in den Teilen betreffend das Bestreiten und Verharmlosen des Holocaust(-leugnung) abgelehnt hat weil es ihrer Meinung nach der freien Meinungsäußerung widerspreche und daher verfassungswidrig ist
Die Kurzversion der Pressekonferenz-Unterlage lesen
Download der gesamten Presseunterlage zur Pressekonferenz im PDF-Format
Zitate von Barbara Rosenkranz
Machen Sie sich selbst ein Bild
Rosenkranz zu Gaskammern: Man kann Geschichte natürlich nur mittelbar wahrnehmen
Red.: Zweifeln Sie selbst auch an der Existenz von Gaskammern?
Barbara Rosenkranz: Mein Geschichtsbild ist das eines Österreichers, der zwischen 1964 und 1976 in österreichische Schulen gegangen ist. An diesem Geschichtsbild habe ich keine Abänderung vorzunehmen.
Red.: Das heißt, Sie haben keine Zweifel daran?
Barbara Rosenkranz: Man kann Geschichte natürlich nur mittelbar wahrnehmen. Was gelehrt wurde, ist auch mein Geschichtsbild. (Kurier, 3.3.2010)
Rosenkranz: Mein Mann ist keine Schlüsselfigur der rechtsextremen Szene
„Mein Mann gibt eine Zeitung heraus, in der sehr reputierliche Leute schreiben. Ich sehe das nicht so, dass er eine Schlüsselfigur der rechtsextremen Szene ist, aber...“ (Morgenjournal, 3.3.2010)
Die gesamte Zitate-Sammlung von Rosenkranz lesen
Offener Brief an Herrn Dichand
und die Kronen Zeitung - zu Frau Rosenkranz und ihrem Eiertanz
Stellen sie sich vor - ich fürchte mich nicht vor Ihnen, wie das offensichtlich manch anderer unter dem Motto "Lobe den Tag erst nach der nächsten Krone" tun.
Meine Überzeugungen sind mir viel wichtiger als einen möglichen Verriss in Ihrem Blatt zu vermeiden.
Deshalb frage ich Sie:
- Haben Sie sich je überlegt, was Sie mit Ihrer Jubelkolumne für Frau Rosenkranz anrichten?
- Haben Sie sich über diverse Äußerungen dieser Frau vor der Kandidatur und vor den Krone Lobpreisungen jemals Gedanken gemacht?
- Oder hat es Ihnen genügt, dass sie im Parlament als einzige Abgeordnete gegen den EU-Vertrag gestimmt hat? weiterlesen
Für Österreich von Peppi Hickersberger
Wolfgang Radlegger
LH-Stv a.D.:
"Wir sehen geistiges Unkraut, das auf vergiftetem Boden wächst, das Wurzelgeflecht gedeiht jedoch im Verborgenen!"
Barbara Wicha - Politologin:
"Man hat das Recht und den Anspruch, wählen zu gehen. Rosenkranz ist eine Beschädigung des Amtes des Bundespräsidenten national und Österreichs auch nach außen hin."
Werner Rossmann - ehemaliger ÖVP Landtagsklubobmann:
"Wer glaubt mit einer eidesstattlichen Erklärung alles abtun zu können, hat keine gute Politik gemacht. Ich werde keinesfalls weiss wählen."
Gerhard Buchleitner -
LH-Stv. a.D.:
"Bei weiß wählen kommen Prozentzahlen heraus, die nicht richtig sind und sich nicht mit den Meinungen der meisten decken. Weiß wählen ist der falsche Weg."
Lutz Hochstraate -
Ex-Intendant Landestheater und GF der Camerata Salzburg
"Ich warne vor einem Rechtsruck in Europa, der selbst eine Warnung sein müsste. Und ich habe die Befürchtung, dass die teifbürgerliche Kraft gewinnt, dem muss man entgegenwirken."
Wolfgang Gmachl -
Ex-WK-Direktor und ÖVP-Abgeordneter zum Salzburger Landtag
"Rosenkranz ist zwar eine gewählte Parlamentarierin, doch eine Person wie sie ist völlig ungeeignet für das Bundespräsidenten-Amt. Rosenkranz hat neben ihren Aussagen zum Verbotsgesetz auch gegen die EU gestimmt. Fischer ist als einziger für mich wählbar."

